Robin Williams ist tot.

Ich war noch Kind, als er mich in der Rolle des Mork vom Ork zum Lachen brachte. Als Lehrer in dem Drama „Club der toten Dichter“ lehrte er mich über Literatur.
Mein Lieblingsschauspieler, der großartige Robin Williams, wurde heute tot in seiner Wohnung aufgefunden.
Robin Williams wurde 63 Jahre alt.
„Oh Käpt’n, mein Käpt’n…“

Oliver 2.0

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Ich bin Ausgabe 2.0 von Oliver. Komplettes Update erfolgte am 2. August 2011.

9 Comments Hinterlasse einen Kommentar

  1. Als eigenen Beitrag wollte ich es nicht veröffentlichen, aber hier meine Gedanken dazu:

    Ich kann es nicht nachvollziehen.
    Vielleicht, weil ich gerade in einer ausgeglichenen Stimmung bin.
    Ob es nun ein Gerücht ist oder nicht, Robin Williams ist tot und angeblich war es sein freier Wille, der ihn das Leben gekostet hat.

    Robin Williams, ich mochte ihn nie, wenn er komisch war.
    Vielleicht als Mork vom Ork, weil das Anarchie war, weil er es liebte Unsinn zu machen und respektlos zu sein.
    Als Mrs. Doubtfire fand ich ihn widerlich, wohl weil die Maske so scheußlich war und wohl, weil mich das Sujet so gar nicht interessiert hat.

    Als Garp war er großartig, das war sowohl dem Buch, als auch ihm, dem vielschichtigen Schauspieler geschuldet.

    Als Sy, the Photoguy in One Hour Photo, da hat er mich zum ersten mal wirklich begeistert.
    Diese kleine fahle Menschlein, dass isoliert sein karges Leben lebt und nur durch die Fotos, die er entwickelt, ein wenig die Leben der anderen lebt, sie beobachtet, mit ihnen fühlt, das Leben der anderen und sein Eigenes daran zerbricht.
    Da war er groß, weil er so unendlich klein und unsichtbar war, so unscheinbar. Die ganze Figur, wie in einem Schneckenhaus gespielt hat.

    In Christopher Nolan’s Version des skandinavischen Films Insomnia, dort durfte er manischen Mörder Walter Finch, der den Tot eines Mädchens verschuldete, spielen.
    Auf Augenhöhe mit Al Pacino, dem von Schlaflosigkeit in den Irrsinn und in die Schuld getriebenen Cop.

    In Rollen wie diesen war er groß für mich, in Rollen wie diesen hätte ich ihn gerne öfter gesehen, als in kitschigen Schnulzen und dämlichen Komödien.
    Sicher war das eines seiner Talente, aber wer will schon immer nur der Blödmann sein, der Witzereisser, der Fratzenschneider.

    Seine Filmographie auf http://www.imdb.com/name/nm0000245/?ref_=fn_al_nm_2 zeigt nur wenige Versuche auf, sich dem Genre des Klamauk zu entziehen.
    Leider.
    Farewell

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  2. Hey, eine traurige, immer noch unfassbare Nachricht, die mir gestern die Tränen in die Augen trieb. Heute Gänsehaut verursachte, weil einige Moderatoren und Nachrichtensprecher Robin Williams Respekt zollten, in dem sie sich auf ihre Tische stellten…. „Oh Käpt´n .. mein Käpt`n“ .. mit diesen Worten stelle ich mich virtuell/gedanklich auch auf meinen Tisch.

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