Was für’s Herz… Malen.

Das Wochenende steht an und für viele Gegenden sind die Wetteraussichten gar nicht mal so schlecht. Keine Frage, was wir da nach diesem Winter tun… rausgehen, spazieren, wandern oder einfach nur mal in der Sonne sitzen.

Aber in meiner Reihe „was für’s Herz“ habe ich heute trotzdem einen Tipp, wie man sich in der Freizeit ganz anders beschäftigen kann.Nämlich mit Malen oder Zeichnen. Viele klicken genau jetzt weiter. „Ich kann doch eh nicht malen!“

Nein, um das geht es doch gar nicht. Schliesslich ist es eine Beschäftigung, die man für sich im Stillen ausüben kann und somit schon etwas meditatives an sich hat. Mit Malen kann meine seine Gefühle ausdrücken, seine Empfindungen. Man kann sich abreagieren oder seine ganze kreative Kraft walten lassen. Wenn man für sich selbst malt, ist das Ergebnis auch völlig zweitrangig.

Fehlerfrei und Perfektion – das wird von uns zu Genüge im Beruf abverlangt. Wenn wir uns aber selbst mit etwas beschäftigen, dürfen wir Fehler machen. Das Ergebnis muss nicht perfekt sein. Das Einzige was zählt ist, dass wir Gefallen an dem haben, was wir tun und wie wir es tun.

Menschen, die im Beruf direkt nichts „erschaffen“, sondern eher abstrakten Tätigkeiten nachgehen, finden mit solch einem Hobby eine gewisse Erfüllung wenn sie nach getaner Arbeit etwas selbst gefertigtes in Händen halten.

Acryl auf Leinwand, ca. 120 x 85 cm.

Selbst „Malen nach Zahlen“ kann eine schöne Freizeitbeschäftigung sein. Und ganz ehrlich… letztendlich kommt es darauf an , dass man überhaupt etwas tut… für sich. Ich hätte nun auch Stricken, Häkeln oder Schnitzen aufführen können. Aber damit habe ich mich noch nicht beschäftigt. 🙂

Ich habe über das Malen geschrieben, weil ich es früher gerne tat. Inzwischen male ich lieber mit Licht – ich fotografiere. Es ist mein großes Hobby geworden und dafür verwende ich gerne einige Zeit, neben dem Schreiben. Merke! … VERWENDE! nicht VERSCHWENDE. Mir haben meine Hobbies nach meinem Herzinfarkt sehr geholfen, wieder Mut und Zuversicht dem eigenen Ich gegenüber zu finden.

GR018774
Acryl auf Leinwand. ca. 50 x 60 cm.

Etwas basteln, malen, etwas in ruhiger Umgebung schaffen; mit den Gedanken ganz alleine oder auch in einer netten Gruppe… Hobbies sind wichtig und erfreuen das Herz. Und um dieses tolle Organ geht es hier schließlich in meiner Reihe.

Aber keine Angst oder schlechtes Gewissen… erstmal raus an die frische Luft und ab in die Sonne! 🙂

In diesem Sinne, ein schönes Wochenende,

Euer Oliver 2.0

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oliver2punkt0 View All →

Ich bin Ausgabe 2.0 von Oliver. Komplettes Update erfolgte am 2. August 2011.

17 Comments Hinterlasse einen Kommentar

  1. Schöne Bilder! Vor allem das Erste gefällt mir richtig gut. Ich musste mich erst mal ein bisschen ausprobieren bis ich das passende Hobby gefunden habe. Habe allmögliche Basteltechniken getestet und mich auch im malen probiert. Beim nähen bin ich dann geblieben. Das ist für mich Entspannung und ein guter Ausgleich. Da komm ich runter wenn ich gestresst bin. Und es ist ein richtig gutes Gefühl etwas geschaffen zu haben. 😊

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  2. Ich hab früher mit Acryl gemalt. Meist nachts. Das war sehr entspannend. Und es gibt sogar Leute, die sich die Bilder aufgehängt haben. Da war ich ehrlich erstaunt. Jetzt ist schreiben dran. Auf meiner Reise hab ich gezeichnet. Auf der Fähre. Mein erstes komplettes Gesicht. Und es ist gar nicht mal schlecht ausgefallen.
    Deine Blume gefällt mir sehr.

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  3. Sehr schön geschrieben, und Du hast absolut Recht, wie ich finde! Malen hat etwas unendlich Meditatives, keine anderen Gedanken mehr, man ist nur noch bei der Sache (wenn man für sich ist dabei). Für mich gibt´s nix Schöneres – ebenbürtig sind nur Spaziergänge in der Natur. Wünsche ein schönes Wochenende! 🌞

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  4. Ein zweiter Dali, daran erinnert mich die Tulpe zumindest. Ich selbst habe als Jugendlicher und junger Erwachsener recht viel gezeichnet und meine Fantasien zum Thema Science Fiction und Fantasy damit umgesetzt. Mittlerweile bin ich durch die Computerei viel zu grobmotorisch, dass ich noch mit dem Bleistift zeichnen könnte. Den Pinsel habe ich nur zum Colorieren genutzt. Aber auch dafür fehlte mir sicher die Feinmotorik.
    Dafür gehe ich dann lieber in den Garten, zupfe ein wenig Unkraut, hege meine Pflänzchen und ernte dann. Es gibt nichts, was für mich entspannender ist als die Arbeit im Garten mit Gemüse und Obst und auch Blumen.
    Spazierengehen war auch Entspannung für mich bis ich meine Zwerge bekam mit ihren Schwierigkeiten. Im Garten ist das egal. Das ist Entspannung für uns alle, für mich bei den Pflanzen, für die Kleinen beim Toben und für uns alle drei, wenn wir spielen.

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