Was für’s Herz… Radfahren.

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Kein Mountainbike, sondern ein Semmelbike (zum Semmeln holen)

Über meinen Hometrainer / Ergometer (Klick) habe ich ja bereits berichtet. Jetzt, bei diesem Wetter muß man aber raus auf ein richtiges Fahrrad. Kein noch so toller Hometrainer kann die frische Luft und das Erlebnis in der Natur ersetzen.

Früher war ich ein Fahrradmuffel. Mein Bike kaufte ich für billiges Geld einem Freund ab. Es war ein Discounterrad, welches bei jedem Schaltvorgang knackte. Mit so etwas hat man keinen Spaß. So fristete das Fahrrad dann auch irgendwann ein trostloses Dasein in der hintersten Ecke der Garage.
Nach meinem Herzinfarkt, beschloss ich, in meine Gesundheit zu investieren und mir ein ordentliches Mountainbike zu holen. Man muß heutzutage kein Vermögen mehr ausgeben um ein MB mit guter Gangschaltung zu bekommen. Darauf lag mein Augenmerk.

Nunja, was soll ich sagen? Die butterweiche Schaltung macht unglaublich Spaß und ermöglicht verschiedenstes Gelände. Der Fahrspaß, den ein gutes Fahrrad bietet, kann so manche fehlende Motivation ersetzen.
Einen Tacho habe ich mir auch dazu geleistet. So weiß ich immer ungefähr wieviel Kilometer und wie schnell ich gefahren bin.
Ganz wichtig – das Fahrrad muß passen! Es muss von der Größe und der Ergonomie einfach auf den eigenen Körper abgestimmt sein. Das ist die halbe Miete. In meinem Fall hat der Fahrradhändler den serienmäßigen Lenker gegen einen etwas höheren ausgetauscht. Das schont meine angeschlagenen Halswirbel.

Zu Beginn radelte ich noch mit Pulsmesser, ist aber inzwischen nicht mehr nötig. Voraussetzung ist, dass man lernt, auf seinen Körper zu hören. Wenn ich mal nicht gut drauf bin, mach ich ne Pause. Setz mich hin und genieße einfach die frische Luft oder die Sonne. Das ist genauso wichtig für ein gesundes Herz. So wird aus dem einfachen Radfahren eine Funsportart. Denn Spaß soll es ja machen.

Ich fahre inzwischen mehrmals die Woche abends. Ideal um ein bisschen Abstand zum Alltag zu gewinnen. Ein tolles Körpergefühl gibt es umsonst dazu.
Nach dem Radeln wird gedehnt und noch ein paar Übungen für den Oberkörper gemacht … mit dem Theraband (Klick) zum Beispiel.
So wurde langsam aus einem Fahrradmuffel ein Biker.

Euer Oliver 2.0

Was für's Herz

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Ich bin Ausgabe 2.0 von Oliver. Komplettes Update erfolgte am 2. August 2011.

4 Comments Hinterlasse einen Kommentar

  1. Das Fahrrad muss passen! Da hast Du so Recht. Ich habe mir vor ein paar Jahren ein MTB aufschwatzen lassen, das zwar für kurze Fahrten ganz ok ist, aber für längere eher weniger. Wobei, vielleicht liegt das auch an meiner mangelnden Motivation. *grins*
    Finde ich toll, dass Du regelmässig Rad fährst!

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