Der Franzose und ich. Am Gardasee, auf Goethes Spuren.

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Zuhause regnete es und ich dachte, ein bisschen Kultur schadet nie. So entschied ich mich kurzerhand, mit dem Franzosen an den Gardasee zu fahren – dort wo eins Goethe wandelte. Die Frage war nur, ob wir mit dem Auto fahren oder unser Wasserflugzeug nehmen. Nach kurzer Überlegung fiel mir ein, dass ich gar kein Wasserflugzeug habe, so also nur das Auto als Option übrig blieb. Ein Luftkissenboot müsste man haben. Dann könnte ich, so wie einst James Bond über den venezianischen Markusplatz jagte, selbst durch die Altstadtgassen von Lazise brettern. Hach was wäre das für eine Freude. Die deutschen Touristen würden uns freudig zuwinken.

Ich löschte das Kaminfeuer und verriegelte unsere Blockhütte. Dann setzten wir uns in den rostigen alten Chevy, die Bulldogge setzte sich wie immer auf den Beifahrersitz, und fuhren über die Berge gen Italien. Weiterlesen „Der Franzose und ich. Am Gardasee, auf Goethes Spuren.“

Chronologie eines Herzinfarkt. Teil 18.

„Ich bin der Geist, der stets verneint!
Und das mit Recht; denn alles, was ensteht,
Ist wert, daß es zugrunde geht;
Drum besser wär’s, dass nichts enstünde.
So ist denn alles, was ihr Sünde,
Zerstörung, kurz, das Böse nennt,
Mein eigentliches Element.“

Aus Goethes FAUST.

 

Gekürzt…

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