Rundgang durch mein BlogHaus. Teil 2.

Wenn man durch den Flur meines BlogHaus geht, stößt man am Ende auf eine Tür. Sie ist dunkelbraun, schwer und knarzt wenn man sie öffnet. Dahinter befindet sich mein Schreibzimmer mit den vielen Ideen, die auf kleinen Zetteln an der Wand kleben. Aber man findet auch viele Erinnerungen und Kurzgeschichten – mal abstrakt, mal komisch – je nachdem…

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Oft sind sie meiner Fantasie entsprungen oder ich habe sie wirklich erlebt. So wie folgende im Supermarkt KLICK!

Manche Notiz an meiner Blogwand hat einen ernsten Hintergrund. Folgender Artikel aus dem Jahr 2020 – sechs Jahre alt, ist so ein Artikel. Er ist aber mehr denn je aktuell: WELTINFARKT (KLICK!)

3:10 Uhr. Das ist die Uhrzeit, welche meine Nacht meistens in zwei Hälften trennt. Manchmal schlafe ich gleich wieder ein, aber sehr oft gelingt es mir nicht. Es reicht nur ein Gedanke – ein Wortfetzen, und mein Gehirn beginnt zu arbeiten. Buchstaben fliegen in meinem Gehirn umher, werden zu Worten und die wiederum hängen sich aneinander um Sätze zu bilden. Dann bleibt mir nichts anderes übrig, als sie aufzuschreiben… für Euch, in meinem Blockhaus:

„WENN WORTE SCHLAFEN“ (KLICK!)

„Grenzwortig“ (KLICK!)

„AM WORTFLUSS“ (KLICK!)

Im Arbeitszimmer meines Blockhauses findet man noch mehr solcher Wortspielereien, die mir so manche Nacht geraubt haben – oder sollte ich besser sagen: den Tag geschenkt?

Folgender Blogbeitrag – und mit diesem will ich den Rundgang heute auch schliessen – dieser hängt an der Tür meines Schreibzimmers. Innen. Es ist kein Wortgespinst. Es ist ein Appell, wie ihn sich nur jemand wünschen kann, der das Ende des Lebens erfahren durfte und ein neues Wertesystem gefunden hat.

Es ist einer meiner wichtigsten Beiträge – bitte lest ihn: „WIR SIND MENSCHEN!“ (KLICK!)

Euer Oliver 2.0

Foto: Martin Dürr

Am 7. November bin ich wieder live.

Mir wurde die Ehre zuteil, ich darf am 7. November um 18 Uhr in der Hochschule Albstadt zum Thema Herzinfarkt, Gesund Leben und das Leben als solches referieren. Natürlich wird auch mein Buch NEUSTART. EIN HERZINFARKT KANN DAS ENDE SEIN – ODER DER ANFANG. (Klick) wieder als „Gerüst“ für meinen Vortrag dienen.

Ich freue mich schon sehr auf einen spannenden Abend, welcher vom „Verein der Freunde und Förderer der Hochschule Albstadt-Sigmaringen e.V.“ organisiert wird, gemeinsam mit dem VDI.

Das besondere kommt aber noch: Es ist eine kostenfreie Präsenzveranstaltung. Aber für die Interessierten von weiter weg, besteht nun auch einmal die Möglichkeit, meinem Vortrag online zu folgen.

Hierfür ist eine Anmeldung nötig, damit Ihr den Link erhaltet. Auf folgenden beiden Seiten könnt Ihr Euch anmelden:

Förderkreis HS Albstadt/Sig (Klick) oder hier beim VDI (Klick).

Natürlich geht es an diesem Abend um das Thema Herzinfarkt. Wenn man von diesem Thema spricht, geht es letztendlich auch um das Thema Tod, was wiederum zum eigentlichen Thema führt – unser Leben. Und das ist es allemal wert, dass man darüber spricht, denn wir haben nur dies eine.

Euer Oliver Gaw

Das Buch gibt es auch als Hörbuch, von mir gesprochen, auf allen bekannten Kanälen.

Typisch Mann. Typisch Männer.

Wenn ich Lesungen zu meinem Buch NEUSTART. Ein Herzinfarkt kann das Ende sein – oder der Anfang. halte, gibt es ein interessantes Phänomen.

Lese ich in Buchhandlungen oder ähnlichen Einrichtungen, sitzen vor mir zu 90% Frauen, die meinen Ausführungen zum Thema Herzinfarkt zuhören. Natürlich schmeichelt es mir, so mal der Hahn im Korb zu sein.

Und doch erinnert es mich schmerzhaft daran, wie auch ich damals, vor meinen Herzinfarkten, dieses Thema mied, obwohl es genügend Gründe gegeben hätte, mich damit mal auseinander zu setzen. Typisch Mann.

Jetzt aber zurück zum Phänomen:

Ganz anders das Bild, wenn ich in Rehakliniken lese… jetzt sind es nämlich die Männer, die weit in der Überzahl sind und vor mir im Publikum sitzen!

„ Tja liebe Männer, wärd Ihr nur damals zu mir in die Buchhandlung gekommen… vielleicht wäre Euch viel Leid erspart geblieben.

Aber ich verstehe es… Männer setzen sich zunächst ungern mit dem Thema Krankheit auseinander. Und schon gar nicht mit einer Krankheit, die keine ist – sondern das Symptom meines Lebenswandel. Will ich dem Herzinfarkt vorbeugen, muss ich ziemlich sicher Teile meines Lebens ändern. Will man das? Mann hat sich doch so schön in seinem Leben eingerichtet.

Das Thema Herzinfarkt wird eben erst interessant, wenn es soweit ist und Mann im Krankenhaus liegt. Und oftmals nicht mal dann. Es wird weitergemacht wie vorher. … bis zum nächsten Herzinfarkt. Auch den kann man mit viel Glück überleben.

An die weiblichen Leser hier: sollte Dir solch ein Prachtstück als Mann gehören… lass ihn allein. Es macht keinen Sinn ihm im Karussell zuzusehen, bis einem selbst schwindlig wird.

Wer sich nun trotzdem dem Thema Herzinfarkt annähern möchte und wissen möchte, wie es mir dabei erging, aber nicht gerne Bücher liest, findet mein Werk als Hörbuch bei SPOTIFY, AUDIBLE, APPLE und alle sonstigen Hörbuchplattformen.

Ich möchte gerne eine Rezension bei AMAZON zu meinem Buch hier wiedergeben:

„Ich kann nur jedem dieses tolle Buch empfehlen.
Egal ob Sie diese Situation selbst erlebt haben oder auch nicht, dieses Buch zeigt aus Sicht des Patienten, wie sich alles nach einem Infarkt das ganze Leben verändert.
Man kann sich als „gesunder“ Mensch nicht vorstellen, wie wir uns dabei fühlen und welche Konsequenzen sich daraus ergeben.
Meiner Meinung nach sollte dieses, mit soviel Liebe geschrieben Buch, zur Pflichtlektüre gehören“

Ganz lieben Dank an den Rezensienten! (Schreibt man das so? 😃) Rezensent!

… und Euch eine gute Woche!

Euer Oliver Gaw

Ein Weihnachtswunsch.

Ich wünsche allen meinen Lesern eine schöne Weihnachtszeit. Das ist nicht leicht in diesen hektischen Zeiten, die alles andere als friedfertig sind. Aber letztendlich beginnt die friedliche Zeit in einem selbst. Dass diese in jedem wächst und sich ausbreitet… das wäre mal ein Weihnachtswunsch. Ich trau mich nicht.

Trotzdem… genießt die Tage und habt eine schöne ruhige Zeit.

Euer Oliver 2.0

Foto: Martin Dürr