Rundgang durch mein BlogHaus. Teil 1.

Ich nehme Euch mit auf einen Rundgang durch mein BlogHaus und hoffe, wir entdecken gemeinsam ein paar alte Schätze. Schliesslich gibt es hier einiges zu entdecken. Denn es ist ein sehr altes BlogHaus. Am 12. Juni 2012, ein Jahr nach meinem Herzinfarkt, habe ich meine Seite mit den Worten „HELLO WORLD“ gestartet. In 14 Jahren entstanden so 800 Beiträge und über 1.000 Fotos.

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In meinem Buch NEUSTART und auch hier habe ich es bereits beschrieben: Mein Herzinfarkt hat den alten Oliver wieder freigelegt und damit auch wieder meine Kreativität. Das Ergebnis davon ist eben dieses BlogHaus. Aber genug gelabert – Kommt einfach herein – lasst uns mit der Empfangshalle beginnen.

Hier hängen all die Fotos, die ich über die Jahre selbst gemacht und dann gepostet habe. Hinter manch einem Bild verbirgt sich eine Geschichte – mal lustig, mal nachdenklich.

Auf gehts…

Das Bild oben handelt von einer Serie zum Thema Gesundheit. Ich fotografiere gerne und finde selten ein Modell. Da muss halt auch mal eine Plastikfigur herhalten.

„Der Clown und das Mädchen“. Wir spazierten durch Innsbruck – meine Kamera war in meiner Tasche. die Innenstadt war ziemlich voll und zwischen all den Menschen entdeckte ich diesen Clown. Aus dem Blickwinkel sah ich ein Mädchen auf den Clown zugehen und im gleichen Moment holte ich meine Kamera aus der Tasche. Der Clown gab dem Mädchen galant einen Handkuss und im gleichen Moment drückte ich ab und fing diese wunderschöne Szene ein. Leider verschwand das Mädchen sofort wieder in der Menge und ich konnte sie und ihre Eltern nicht finden. Zu gerne hätte ich ihnen das Foto überreicht. Eine Suche im Internet ergab leider auch kein Ergebnis. Zumal ich das Gesicht des Mädchens unkenntlich machte um Persönlichkeitsrechte zu wahren.

Ich gehe viel Spazieren und Radfahren, meist bei uns über die Felder. Ich mag diese einheitliche grünen oder gelben Farben der Felder, wenn das satt Rot der Mohnblumen kleine Farbkleckser in die Landschaft zaubern.

Tja, Spike… der Beste. Immer ernst und doch immer spaßig. Vor allem, wenn er mit seiner Lilly aufdrehte. Siehe nächstes Bild.

Das ist sie – Madame Lilly. Wie Spike ist auch sie eine Französische Bulldogge. Geschichten über beide gibt es in meinem Blog zur Genüge. Ihr findet sie unter „Der Franzose und ich“.

Beide sind leider inzwischen von uns gegangen. Lilly wurde 11,5 Jahre, Spike 14,5 Jahre. Die Trauer um sie hält aber lebenslang.

Ein Parkplatz an der Autobahn nachts. Gibt es etwas gruseligeres? Ohja! Zum Beispiel in diesem Artikel von mir aus dem Jahr 2014: UNHEIMLICHE ORTE (KLICK!)

Auch ein unheimlicher Ort? Nein, die eingefallene Hütte ist das Bild zu einer traurigen oder vielleicht doch auch schönen Kurzgeschichte, die ich schrieb. Dabei handelt es sich um einen alten Mann der seine Frau mit Demenz verlor und selbst dagegen ankämpft. Lesen könnt Ihr den kurzen Text hier: MARIAS NACHTHEMD (Klick!)

Das war der erste kurze Ausflug in mein BlogHaus. Ich hoffe, es hat Euch gefallen und Ihr seid beim nächsten mal wieder mit dabei! Oder Ihr geht einfach schonmal vor und schaut Euch selbst um.

Habt Ihr auch einen Blog? Wie lange schon? Schreibt es mir gerne in die Kommentare!

Euer Oliver 2.0

Worte lassen.

Manch einer wacht nachts auf weil er ins Bad muss. Danach liegt er wach und hofft, wieder schnell einschlafen zu können.

Ich wache nachts mit einem Druck im Kopf auf, liege wach, und knipse dann mein Smartphone an um zu schreiben. Ich nenne das Worte lassen.

Weder bin ich Sitzschreiber, noch Stehschreiber. Zugegebenermaßen  bin ich ein Liegendschreiber. Und trotzdem geht der ein oder andere Tropfen, äh… trotzdem geht das ein oder andere Wort daneben. Klar wisch ich das dann weg. Will ja nen sauberen Text hinterlassen und nicht Angst haben müssen, am nächsten Morgen unsaubere Absätze zu haben.

Auf jeden Fall ist irgendwann der Kopf dann leer… die Buchstaben haben sich an ihren Serifen gefasst und sind in mein Smartphone geplätschert. 

Fertig.

Nun haben Schlafanzughosen keinen Reissverschluß… mein Kopf schon. Nach dem Wortlassen ziehe ich diesen erleichtert hoch, dabei aufpassend, nichts einzuklemmen (eine Gehirnwindung oder so). Nur noch den Text auf meinen Blog gespült, und dann… endlich wieder einschlafen.

3 Uhr. War klar.

Euer Nachtschreiber, Oliver 2.0

Der Franzose und ich. Am Fenster.

DSC_5407

Neulich schien die Sonne. Das ist normalerweise nicht ungewöhnlich im Sommer, in diesem Jahr schon. Und so riss ich die Fenster auf, um etwas frische Luft und Wärme in unsere muffelige Bude zu lassen. Es muss ja nicht immer nach Hund riechen.
Auf jeden Fall sicherte sich der Franzose gleich seinen Lieblingsplatz auf dem Sims des offenen Fenster, mit Blick auf die Straße.

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