Jetzt gibt er aber Gas.

In der Tat bin ich gerade schwer zu bremsen. Die Zeit, der Urlaub… so langsam beginnen die Erinnerungen an das, was im Sommer 2011 geschah, zu verschwimmen.
Das ist normal und ich glaube auch in gewisser Weise gut. Nicht gut ist es allerdings für meinen Blog, denn die Chronologie wird ja von mir immer aktuell geschrieben… meist am Abend vor Erscheinen des jeweiligen Artikels. Das erkennt man daran, dass sich der Schreibstil von Teil 1 bis heute immer wieder leicht ändert. Fiel mir jetzt selbst auf, da ich die Chronologie komplett zu einem Gesamtwerk überarbeite, um diese dann irgendwann in gesammelter und überarbeiteter Form zur Verfügung stellen zu können.

Lediglich die Episode, nachts um 3:25 Uhr, in Teil 30, übernahm ich aus meinem früheren Artikel „Schlaflos“ (Klick).

Tja, und deshalb gebe ich Gas mit drei Artikeln innerhalb von drei Tagen. Noch sind die Erinnerungen da, noch kann ich sie aufschreiben.

Aber ich werde demnächst diesen Blog auch noch um fachliche Komponente erweitern. Was zum Beispiel ist ein Herzkatheder usw… Und natürlich geht es auch weiter mit Dingen, die gut sind für’s Herz. Achja… unter @OZweipunktnull findet man mich nun auch bei Twitter.

Meinen „verwirrten Wochenrückblick“ findet ihr wie schon zuletzt immer am Wochenende in dem Politik-Onlinemagazin POLITROPOLIS (Klick). Übrigens schreibt hier auch ein neuer Autor… Karim Abu-Omar. Sein Debüt-Artikel handelt vom Abnehmen (Klick) – zum Lesen empfohlen.

Wie auch immer…
Stay tuned,

Euer Oliver 2.0

Chronologie eines Herzinfarkt. Teil 29.

„Eine Mutter tut mehr für ihren Sohn, als sie für ihr eigenes Leben tun würde.“
Gottholod Ephraim Lessing . 1729 – 1781

Ich bin wieder alleine mit meinem Zimmernachbar. Er schläft seelenruhig. Ich greife zur Fernbedienung und schalte das Fernsehgerät ein. Ohne Ton. Eigentlich interessiert es mich auch nicht. Lustlos zappe ich durch. Halt… ich schalte zurück. In irgendeinem Privatsender läuft ein alter US-Spielfilm. Es geht um einen Delfin und einen Jungen. Nein, nicht Flipper. Irgend ein anderer Film aus den 70igern. Er spielt in den Keys vor Florida. Vor vielen Jahren war ich schon einmal dort. Ich geniesse den Film. Freundschaft zwischen Mensch und Tier – ein schönes Thema. Was wohl mein Hund macht? Auch er fehlt mir unglaublich. Ob er sich auch wundert, dass ich so lange weg bin?
In dem Film soll wohl der Delfin weggebracht werden. Der Junge weint und wehrt sich. Beide flüchten – der Junge in einem Boot und der Delfin nebenher. Tierfreundschaften sind etwas dauerhaftes. Nichts kann ein solches Bündnis trennen. Anders sieht es bei Menschen aus. Über mein Apfelfon haben mich schon viele Glückwünsche per SMS erreicht. Von Kollegen, Nachbarn, Kunden und halt Bekannten. Von meinem engsten Freundeskreis… nichts. Irgendwie macht es mich nicht traurig. Vielleicht hatte ich es genauso erwartet. Komisch ist es trotzdem. Naja, vielleicht wissen sie es ja noch gar nicht. Aber wenn sich schon die Nachbarn melden…

GEKÜRZT, Wegen Überarbeitung.