Die Chronologie. Auf ein Wort.

Mit dem Teil 14 meiner Chronologie sind wir bei der Herz-OP angelangt. Ich möchte die Gelegenheit nutzen um ein paar Wort an meine Leser zu richten.

Zunächst einmal möchte ich mich für die vielen Zuschriften und meinen Followers bedanken. Ich freue mich, dass mir so viele Leser bis hierher gefolgt sind und hoffe, dass auch die Fortsetzung Gefallen findet.
Ursprünglich ins Leben gerufen, um mich daran zu erinnern, was war und wie es war, hat meine Chronologie Leser gefunden. Das Thema berührt und interessiert. Dies war und ist mir wichtig. Der Herzinfarkt ist keine unvermeidbare Krankheit. Man kann seine Entstehung beeinflussen oder gar verhindern.

Alles was ich schrieb, ist so passiert. Ich habe kein einziges Detail hinzugefügt. Jedoch habe ich Details weggelassen, welche zu persönlich waren. Hätte ich diese eingefügt, brächte dies dem Thema keinen Nutzen und würde nur ablenken.

Falls jemand an weiteren Informationen interessiert ist, so freu ich mich über eine Mail.

Zurück zur Chronologie… Der rein medizinische, physikalische Vorgang während der OP spielt ebenfalls in der Erzählung keine Rolle. Davon bekam ich ja gar nichts mit. Um aber trotzdem meine Leser über diesen Vorgang zu informieren, habe ich vor einiger Zeit den OP- Bericht angefordert.
Dieser liegt mir nun vor, ist allerdings nicht leicht zu übersetzen.
Ich versuche es trotzdem, aber in stark komprimierter Form. So kann man sich dann ungefähr vorstellen, was während der sechsstündigen OP passierte.
Wer sich das nicht vorstellen möchte, sollte nun aufhören, zu lesen.

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Chronologie eines Herzinfarkt. Teil 9.

Herzlich willkommen im Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität München. Das Klinikum der LMU ist ein Zentrum der Hochleistungsmedizin, der Innovation und des medizinisch-technischen Fortschritts, in dem gleichzeitig das Gefühl von individueller Betreuung, Geborgenheit und Vertrauen zu spüren ist. Wir nehmen durch ein großes Potenzial in Forschung, Lehre und Patientenversorgung eine herausragende Stellung unter den deutschen Universitätsklinika ein. Das große Ansehen konnte unser Klinikum vor allem durch das Engagement höchst qualifizierter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gewinnen: Um Ihre Bedürfnisse und Ihre Genesung kümmern sich derzeit etwa 9.000 Mitarbeiter aus den Bereichen Medizin, Pflege, Verwaltung, Technik und Versorgungsdienste. (Information auf der Webseite des Klinikum Großhadern)

29. Juli 2011:

Die Tür des Rettungswagen öffnete sich. Ich hatte schon viel über das Klinikum gehört… zu sehen bekam ich nichts. Nur einen Flur, einen Aufzug und dann die Intensivstation. In einem Zimmer wurde ich umgebettet und lag da. Ich musste diverse Blätter unterschreiben und dann wurde es wieder ruhig. Der Chef der Intensiv stellte sich kurz freundlich vor. Ich wurde wieder an diverse Geräte angeschlossen und letztendlich lernte ich die Schwester kennen. Alle sehr freundlich dachte ich nur, bevor es dann wirklich still wurde.

Ich blickte mich um… Die Station bestand aus einem langen Flur von welchem auf beiden Seiten die Räume weggingen. Ich lag in einem Zimmer am Kopfende. Von meinem Bett aus, hatte ich direkte Sicht in den Flur. Die Tür war geöffnet. Und es war warm. Ich zerrte genervt an meinem Krankenhauskittel und legte ihn ans Fußende. Besser.

In meinem Zimmer war ein weiteres Bett. Darin lag jemand. Ich konnte denjenigen aber nicht sehen. Ein kleiner Vorhang trennte uns voneinander. Nur die vielen Geräte um das Bett verrieten mir, dass es auch dort jemand schlecht geht. Wahrscheinlich konnte derjenige Gedankenlesen…

Gekürzt…

Am 21. März 2016 erscheint mein Buch NEUSTART (KLICK)!