Chronologie eines Herzinfarkt. Teil 19.

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Das Vorwort findet Ihr bei KEEP YOUR HANDS INSIDE.

Lärm lässt mich plötzlich aufwachen. Ungewohnte Geräusche. Keine Maschinen, keine schreienden Patienten oder Schwestern. Es ist ein Geklappere – laut, aber auch irgendwie beruhigend, weil es vertraut klingt. Eben nicht medizintechnisch.

Gekürzt…

Am 21. März 2016 erscheint mein Buch NEUSTART (KLICK)!

 

Chronologie eines Herzinfarkt. Teil 12.

4 Uhr genau. Ich liege wieder mal wach und das Gehirn beginnt seine Frühschicht. Zur gleichen Zeit wurde ich damals auf der Intensiv wach, als der OP-Termin meines Zimmernachbarn anstand. Heute ist es meine kleine Nachttischlampe, welche mein Schlafzimmer ein bischen erhellt. Vor einem guten Jahr waren es grelle Neonröhren, welche eine irgendwie komische Stimmung beleuchteten.

1. August 2011, 4:00 Uhr.

Grelles Licht zwängt sich in den schmalen Spalt meiner Augenlider. Hektische Geräusche drängen in meine Ohren und versuchen von dort, mich wachzumachen. Nur langsam öffne ich meine Augen, blinzle. Es ist heller wie sonst und das Zimmer hat eine andere Aura bekommen. Der Vorhang zwischen Karl und mir ist wieder zugezogen, der Raum dadurch wieder in zwei Hälften getrennt.

Gekürzt…

Am 21. März 2016 erscheint mein Buch NEUSTART (KLICK)!

Chronologie eines Herzinfarkt. Teil 9.

Herzlich willkommen im Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität München. Das Klinikum der LMU ist ein Zentrum der Hochleistungsmedizin, der Innovation und des medizinisch-technischen Fortschritts, in dem gleichzeitig das Gefühl von individueller Betreuung, Geborgenheit und Vertrauen zu spüren ist. Wir nehmen durch ein großes Potenzial in Forschung, Lehre und Patientenversorgung eine herausragende Stellung unter den deutschen Universitätsklinika ein. Das große Ansehen konnte unser Klinikum vor allem durch das Engagement höchst qualifizierter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gewinnen: Um Ihre Bedürfnisse und Ihre Genesung kümmern sich derzeit etwa 9.000 Mitarbeiter aus den Bereichen Medizin, Pflege, Verwaltung, Technik und Versorgungsdienste. (Information auf der Webseite des Klinikum Großhadern)

29. Juli 2011:

Die Tür des Rettungswagen öffnete sich. Ich hatte schon viel über das Klinikum gehört… zu sehen bekam ich nichts. Nur einen Flur, einen Aufzug und dann die Intensivstation. In einem Zimmer wurde ich umgebettet und lag da. Ich musste diverse Blätter unterschreiben und dann wurde es wieder ruhig. Der Chef der Intensiv stellte sich kurz freundlich vor. Ich wurde wieder an diverse Geräte angeschlossen und letztendlich lernte ich die Schwester kennen. Alle sehr freundlich dachte ich nur, bevor es dann wirklich still wurde.

Ich blickte mich um… Die Station bestand aus einem langen Flur von welchem auf beiden Seiten die Räume weggingen. Ich lag in einem Zimmer am Kopfende. Von meinem Bett aus, hatte ich direkte Sicht in den Flur. Die Tür war geöffnet. Und es war warm. Ich zerrte genervt an meinem Krankenhauskittel und legte ihn ans Fußende. Besser.

In meinem Zimmer war ein weiteres Bett. Darin lag jemand. Ich konnte denjenigen aber nicht sehen. Ein kleiner Vorhang trennte uns voneinander. Nur die vielen Geräte um das Bett verrieten mir, dass es auch dort jemand schlecht geht. Wahrscheinlich konnte derjenige Gedankenlesen…

Gekürzt…

Am 21. März 2016 erscheint mein Buch NEUSTART (KLICK)!