Gedanken zum Jahreswechsel.

Es ist genau 2:50 Uhr. Bin schon wieder mal ziemlich ausgeschlafen. Heute liegt es wohl an meinem schlechten Gewissen… Ich wollte schon längst den nächsten Teil der Chronologie eines Herzinfarkt schreiben, aber es fehlt mir die richtige Stimmung dazu.
Diese „Zwischen-den-Jahren-Stimmung“ ist dazu sichtlich nicht geeignet.
So kurz vor dem Jahreswechsel ist man mit so vielen anderen Dingen beschäftigt…

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Gedanken zum Weltuntergang.

Es ist schon irgendwie komisch… da überlebt man zwei Herzinfarkte und dann steht der Weltuntergang bevor. Ich habe mich noch nicht damit befasst. Aber das ist ja typisch für mich – gehe ich auf Geschäftsreise, packe ich erst am Morgen der Abreise meinen Koffer. Geht es in den Urlaub, dann einen Abend vorher. Da stellt sich mir jetzt die Frage: Soll ich für den 21.12. ebenfalls einen Koffer packen? Wenn ja, was packe ich ein?

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18.000 Kinder.

Ich wollte soeben einen Artikel über Amokläufe schreiben. Mich überfiel eine regelrechte Schreibwut und es wurde immer mehr. Plötzlich stieß ich bei meinen Recherchen auf eine Zahl, die mich ausbremste. Schließlich löschte ich eine gute Stunde Schreibarbeit. Ich verwarf den kompletten Artikel für folgende Meldung:

Täglich sterben weltweit 18.000 Kinder unter 5 Jahren an den Folgen von Hunger.

Dieser Meldung will ich hier einen Raum geben.

18.000 Kinder … jeden Tag.

Ergänzung: Je nach Organisation schwanken die Zahlen was die Kinder betrifft. Von 10.000 täglich bis knapp 20.000. Letztere Zahl stammt von der Welt-Gesundheits-Organisation WHO, welche die direkten Folgen wie z.Bspl. Infektionen berücksichtigt. Gesamt verhungern jährlich ca. 8,8 Millionen Menschen. Die Mehrzahl sind Kinder.

Oliver 2.0